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Die Vielfalt der Organisationskulturen.

Bei jeder Organisationsveränderung ist es für den Erfolg entscheidend, alle Mitarbeiter aktiv mit einzubinden und die Ziele und operativen Maßnahmen verständlich zu kommunizieren. Denn nur bei Verständnis werden Veränderungen akzeptiert und unterstützt. Hier stellt sich die Frage nach dem WIE?

Denn die optimale Kommunikation als auch die Integration aller Mitarbeiter hängt stark von der Unternehmenskultur ab. Bei Betrachtung von Organisationen lässt sich laut Rolf Balling (Balling Coaching) jedes Unternehmen in eine der drei folgenden Kategorien einsortieren: Spielplatz, Familie, Maschine. Auch bei der processline hat sich diese Herangehensweise etabliert, so dass sich bei Betrachtung der Corporate Culture gerne an diesen drei Typen orientiert wird. So entsteht eine erste Richtung, wie das Beraterteam an das Personal und an die Führungsetage heran treten kann. Gerne möchten wir Ihnen hier diese drei Klassifizierungen kurz vorstellen. Jede dieser Kategorie besitzt ganz individuelle Vorteile, die man im Zuge eines Organisationswandels weiterhin fördern sollte. Gleichzeitig sollte den jeweiligen Schwächen entgegen gewirkt und Lösungen zur Verbesserung gefunden werden. Die processline sieht es als relevant an, direkt zu Beginn sich nicht nur die Prozesse und Abläufe des zu betreuenden Unternehmen genauer anzusehen, sondern eben auch eine Einschätzung der Unternehmenskultur vorzunehmen, um die Arbeitsweise beurteilen zu können. Denn genau die bildet die Basis für jede weitere Zusammenarbeit.

Spielplatz:

Beim Spielplatz ist ein ungezwungenes Arbeitsumfeld von großer Wichtigkeit. Zu finden sind Spielplätze oft in kreativen Branchen, die Wert auf Begeisterung für die Arbeit, Einfallsreichtum und Herausforderungen legen. Hier ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter in ihrer Kreativität nicht eingeschränkt fühlen. Eine angenehme und freie Arbeitsatmosphäre ist hier für alle wichtig. Bei aller Kreativität fehlt es jedoch häufig an Strukturen und Verbindlichkeit. Für das Beraterteam gilt es, dieses Unternehmen an eine gewisse Stabilität heran zu führen, die langfristig den Erfolg sichert. Jedoch sollte hier nicht mit zu strengen Regeln und Schaffung autoritärer Hierarchieebenen gearbeitet werden, denn das könnte dazu führen, dass sich die Betroffenen dem Neuen verschließen.

Familie:

Das Unternehmen als Familie legt Wert auf das persönliche und kooperative Miteinander. Zusammenhalt, Rituale und gegenseitige Wertschätzung stehen im Fokus. Hier kann das Problem entstehen, dass gewisse Probleme nicht angesprochen werden, um die Harmonie nicht zu stören. Eine erhöhte Fluktuation kann zur Demotivation der Mitarbeiter führen. Wichtig für die Beratung ist, dass auch in einer solchen Situation das gesamte Team merkt, dass es wertgeschätzt und ernst genommen wird. Das Personal muss lernen zu verstehen, dass Mitarbeiter, die sich von der Unternehmensfamilie abgrenzen und individueller handeln, auch einen bedeutungsvollen Beitrag zum Erfolg leisten können.

Maschine:

In diese Kategorie fallen alle jene Unternehmen, für die Strukturen und Planung eine wichtige Rolle spielen. Ordnung ist hier ein zentraler Begriff. Ziele werden gesetzt und die Mitarbeiter sollen sich dementsprechend verhalten und sauber funktionieren. Erfolg wird quantitativ und nicht qualitativ gemessen. Im Falle einer Beratung muss darauf geachtet werden, dass die Ansprache nicht zu emotional erscheint. In dieser Kultur muss es gelingen, den Mitarbeitern, aber auch der Führungsetage klar zu machen, dass eine Firma kein ausschließlich rationales System ist, sondern durch das Personal zu einer lebendigem und flexiblem Gesamtheit geworden ist, wo demnach Abweichungen erlaubt sind.

Neuigkeiten von unserem Patenkind Mukelo Lukhele.

In regelmäßigen Abständen erhalten wir von der Organisation SOS Children’s Villages Neuigkeiten zu unserem Patenkind Mukelo Lukhele.

Den inzwischen fast 14-Jährigen aus Swasiland dürfen wir nun seit mittlerweile neun Jahren auf seinem Weg begleiten.  Der sportbegeistere Junge verbringt wie die meisten Jugendlichen in seinem Alter seine Zeit am liebsten mit seinen Freunden. Doch auch Gartenarbeit gehört zu seinen Hobbys.

Swasiland, im südlichen Afrika gelegen, gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. 60% der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Eine bedeutende Komponente, um aus dieser Misere langfristig herauszukommen, ist die Bildung. Mukelo, der derzeit die 5. Klasse besucht, möchte später Pilot werden. Solche Träume lassen sich nur mit einer guten Ausbildung realisieren. Damit er diese bekommt, freuen wir uns, ihn weiterhin zu unterstützen!

Mehr Informationen zu dieser sehr großartigen Organisation erhalten Sie hier: http://www.soschildrensvillages.org.uk

Wie Abfall zu Strom wird.

Beim Besuch des Müllheizkraftwerks (MHKW) in der Ludwigshafener Industriestraße konnte das processline-Team mit eigenen Augen sehen, wie die Abfälle der Stadt und umliegender Gemeinden in Energie umgewandelt werden.

Das MHKW wird von der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH betrieben, in der neun Pfälzer Städte und Gemeinden ihre abfallwirtschaftlichen Aktivitäten bündeln.

Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1967 wurde das Heizkraftwerk mehrfach erweitert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Insgesamt werden pro Jahr 200.000t Müll verbrannt, dabei entstehen als Reststoffe etwa 60.000t Schlacke und 7.500t Filterstäube. Diese werden großteils dem Stoffkreislauf wieder zugeführt, z.B. als Zuschlagsstoffe für den Straßenbau.

Mit der Verbrennung der Abfälle wird Hochdruckdampf erzeugt, aus dem dann die TWL AG im benachbarten Turbinenhaus Fernwärme und elektrischen Strom für die Stadt Ludwigshafen produziert. Die maximale Leistung beträgt 33 MW elektrisch sowie 70 MW Fernwärme.

Besonders beeindruckt waren die processliner von der anschließenden Besichtigung der hochmodernen, zentralen Leitwarte. Von hier aus steuert die TWL nicht nur das MHKW, sondern überwacht für das gesamte Netzgebiet die Strom-, Wasser- und Gasnetze. Die Beseitigung von auftretenden Störungen wird ebenfalls von hier aus koordiniert – 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag.

Ausblick

processline Sommertagung 2013.

In der letzten Juniwoche tagte das processline Team für zweieinhalb Tage inmitten wundervoller Weinberge im Kongresshotel „Leinsweiler Hof“ nahe der französischen Grenze.

Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Sommertagung sollte zum Einen die zukünftige Ausrichtung der processline besprochen werden.  Ziel war es aber auch, sich besser kennenzulernen und neue Impulse für die tägliche Arbeit und das gegenseitige Miteinander zu geben. Die Anzahl der processline Mitarbeiter hat sich innerhalb nur eines Jahres verdoppelt, so dass gerade für die neuen Kollegen diese Tagung eine spannende Möglichkeit war, nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Kollegen in einem ganz anderen Umfeld zu erleben. Begleitet wurden die beiden ersten Tage von einer externen Moderatorin, die durch Teamaufgaben, Präsentationen und verschiedene Übungen half, den Arbeitsalltag einmal auf ganz andere Weise zu reflektieren und neue Anregungen und Ideen zu bekommen.

Doch nicht nur teambildende Übungen wurden durchgeführt, die Geschäftsleitung nutzte den Anlass ebenfalls zu einer ausführlichen Kommunikation der Visionen und mittelfristigen strategischen Ziele der processline. Ergänzt durch Berichte der Verantwortlichen für die Bereiche Vertrieb und Projektmanagement. Außerdem wurden in Workshops Maßnahmen erarbeitet, die das geplante Wachstum unterstützen und der weiteren Verbesserung der gemeinsamen Projektarbeit dienen!

Im Anschluss an das zwar spannende, aber auch sehr intensive Tagesprogramm luden die gemeinsamen Abende ein, sich über die Eindrücke des Tages auszutauschen und in einer gänzlich anderen Atmosphäre noch einmal zusammenzukommen. Neben der exzellenten Südpfälzer Gastronomie konnten die Teilnehmer auch niveauvolle Unterhaltung genießen, als das Improvisationstheater „DRAMA Light“ aus Mannheim den Alltag in einer Unternehmensberatung treffsicher und humorvoll interpretierte.

Am dritten Tag moderierte schließlich Kompetenzteam-Mitglied Uta Becker das Programm. Ihr gelang mit Unterstützung anderer Kollegen durch spielerische Übungen ein inspirierender und entspannter Abschluss der Tagung. In der obligatorischen abschließenden Feedbackrunde zeigten sich alle Teilnehmer sehr angetan von den intensiven Tagen und man verabschiedete sich mit vielen neuen Eindrücken und Vorfreude aufs nächste Mal.

„Die Tagung sollte neue Impulse für die tägliche Arbeit mit und für unsere Kunden auslösen. Ich bin mir sicher, dass wir dieses Ziel erreicht haben. Trotzdem ist es uns gelungen, dass auch der Spaß nicht zu kurz gekommen ist und alle Kollegen eine tolle Zeit hatten!“, fasst Jennifer Reckow die Veranstaltung zusammen.

Bilder zur Tagung finden Sie auf unserer facebook-Seite:

facebook.com/ProcesslineGmbH

Menschen betrachten eine bemalte Wand

Insourcing – die bessere Alternative?

Sollen Prozesse einer Organisation optimiert werden, stellt sich zugleich oft die Frage, welche Einheiten man ausgliedern kann, um Kosten zu sparen und um neue Impulse zu bekommen. Auch lässt sich durch gegebene Spezialisierungen von den neusten Technologien und aktuellstem Wissen profitieren.

Doch sollte man nicht nur abwägen, wo Outsourcing sinnvoll ist, sondern auch welchen Nutzen das Insourcing dem Unternehmen bieten kann. In diesem Zusammenhang spricht man von Backsourcing, falls das Unternehmen den Prozess bereits früher einmal im eigenen Haus geleistet hat und nun nach einem Outsourcing wieder zurückholt.

Während früher häufig die Verbesserung der Profitmarge durch den Wegfall einer Wertschöpfungsstufe im Mittelpunkt der Überlegungen stand, sind heute meist andere Argumente ausschlaggebend. So erhoffen sich Manager vom Insourcing oder Backsourcing häufig:

  • höhere Flexibilität
  • kürzere Reaktionsfähigkeit
  • bessere Qualität
  • einfachere Koordination und Kommunikation
  • Know-how bleibt im eigenen Haus

Demgegenüber stehen die offensichtlichen Nachteile

  • Höherer Managementaufwand
  • Kompetenzen müssen erst wieder neu aufgebaut/aufgefrischt werden
  • Ressourcen- und Investitionsbedarf

Das In-/Backsourcing wesentlicher Wertschöpfungsprozesse ist eine strategische Entscheidung, die im operativen Management meistens sehr weitreichende Veränderungen nach sich zieht und darum gut überlegt sein will und gut gemanagt werden muss.

Tatsächlich haben viele Unternehmen die Erfahrung gemacht, dass die theoretischen Kostenvorteile einer Produktion in Niedriglohnländern oftmals zunichte gemacht werden durch Probleme, die in mangelnder Lieferflexibilität und Qualität ihre Ursache haben. Dann macht ein Insourcing wieder Sinn. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der Stofftierhersteller Steiff, der einen Teil seiner Produktion erst nach China verlagerte, um sie gerade mal vier Jahre später wieder zurückzuholen.

Schon im normalen Tagesgeschäft ist die einfachere Koordination von Vorteil, doch bei unvorhergesehenen Ereignissen, z.B. kurzfristigen Termin- und Mengenschwankungen, kann sie entscheidend sein. Im Zeiten des Fachkräftemangels entschließen sich viele Firmen, spezielles Fachwissen wieder zurück in die eigene Firma zu holen, um so einen eigenen USP zu wahren. Mit diesem Bedarf an Fachwissen entsteht eine Attraktivität für High Potentials. Obendrein werden Arbeitsplätze gesichert, was sich positiv auf das Image auswirkt.

Ein modernes Unternehmen muss heutzutage vor allem in der Lage sein, flexibel auf jegliche Veränderungen zu reagieren. Wie sich zeigt, kann das In-/Backsourcing von bestimmten Prozessen diese Beweglichkeit und schnelle Anpassungsfähigkeit wieder in das Unternehmen zurückbringen. Aus diesem Grund sollte sich jeder Geschäftsführer über den aktuellen Status Quo seiner Firma Gedanken machen, welche Abläufe intern und welche extern am besten zu implementieren sind, um weiterhin als erfolgreiches Unternehmen agieren zu können.

Reibungsloser Ablauf

Ist die Entscheidung auf das Insourcing gefallen, bedeutet dies zuerst mal einen hohen Management-Aufwand. Nur wenn die Integration reibungslos verläuft, kann die Organisation auch von den erhofften Vorteilen profitieren. Wir unterstützen Sie hierbei gerne, flexibel abgestimmt auf Ihren Bedarf, z.B.:

  • indem wir Ihre Mitarbeiter dazu befähigen, Insourcing erfolgreich umzusetzen, durch
    • Know-how Transfer durch Workshops und praxisnahe Schulungen
    • Coaching während der strukturellen Umsetzung des Insourcings
    • Coaching im Rahmen einer Supervision (Reflexion des Entwicklungsstands/Reifegrads innerhalb von je 2-3 Monaten)

Warum processline der richtige Partner für Sie ist

Mit professioneller Change Begleitung vermeiden Sie Verzögerungen und Ressourcenverschwendungen und können Ihren angestrebten ROI wesentlich schneller und zuverlässiger erreichen.
processline ist dabei der erfahrene Partner an Ihrer Seite. Wir sind seit 18 Jahren auf Change Management spezialisiert und konnten in dieser Zeit erfolgreiche Projekte für mehr als 150 Kunden umsetzen.

processline zeichnet sich aus durch:

  • Ganzheitliche Betrachtung des Insourcings unter Berücksichtigung der 5 Strukturmerkmale (Strategie, Organisation, Kultur, Technik, Ablauf)
  • Vereinigung mehrerer Disziplinen im Change Management (Projektmanagement, Risikomanagement, Personalmanagement etc.)
  • Begleitung der Umsetzung auf operativer Ebene
  • Mehrfache Auszeichnung als eines der besten Beratungshäuser Deutschlands

Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Beratungsgespräch

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, welche Fragen Sie bewegen: Gemeinsam besprechen wir Ihre Lage und alle Rahmenbedingungen. Beim ersten Gespräch mit einem processline Berater entstehen für Sie keine Kosten!

Wir sind für Sie da, ob am Telefon: +49(0)6232 67060-0 oder via E-Mail: contact@processline.de oder buchen Sie Ihr Beratungsgespräch direkt online.

Aktion Deutschland Hilft.

Durch sintflutartige Regenfälle hat die Hochwasserlage in Deutschland verheerende Ausmaße angenommen. Auch processline trägt durch eine Geldspende ihren Teil dazu bei, den Opfern dieser Katastrophe zu helfen! Aktion Deutschland Hilft als Bündnis deutscher Hilfsaktionen freut sich über weitere Spenden! http://www.aktion-deutschland-hilft.de

ANGA letzte Woche in Köln stattgefunden.

Vom 04. – 06.06.2013 fand auf dem Kölner Messegelände die ANGA COM – Fachmesse und Kongress für Breitband, Kabel & Satellit – statt. Die Aussteller zeigten ihre neusten Innovationen und beeindruckten die Besucher mit den aktuellsten technischen Entwicklungen.

Im Rahmen des Kongresses diskutierten hochkarätige Entscheider unter anderem über den zukünftigen Ausbau der Hochleistungs-Glasfasernetze vor dem Hintergrund des Technologiewettbewerbs zwischen Breitband, xDSL und mobilem Internet. Hier wird sich in absehbarer Zukunft zeigen, ob sich die Verbraucher mit den zur Zeit maximal machbaren 100 Mbit/s der DSL-Technik zufrieden geben, oder aber eine steigende Nachfrage nach höheren Datenraten  – im Extremfall bis zu 1 Gbit/s – den Breitbandanbietern einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen wird. Auch die kürzlich vom Bundeskartellamt zu Fall gebrachte, geplante Übernahme der Tele Columbus durch die Kabel Deutschland war ein heiß diskutiertes Thema auf dem Podium.

processline als kompetenter Partner betreut verschiedene Kunden der Kabelnetzbranche im Bereich Organisationsveränderung. Auch dieses Jahr war wieder ein processline-Team auf der ANGA zu Gast, um sich im Zuge der Messe und des Kongresses  über die neusten Trends und zukünftige Entwicklungen zu informieren. Kurzweilige Rahmenveranstaltungen rundeten den Besuch in der Rheinmetropole ab. „Die Bandbreite der Teilnehmer von Programmanbietern über Netzbetreiber, Hardwarehersteller bis hin zu den verschiedensten Dienstleistern machte die Messe besonders vielfältig. Vor allem die Diskussionsrunden führten dank unterschiedlicher Perspektiven zu spannenden Denkansätzen. Zudem ließen sich einige vielversprechende Kontakte knüpfen. Eine lohnende Veranstaltung, die wir nächstes Jahr gewiss wieder besuchen werden!“, fasste Detlef Brandt, Senior Manager der processline, die drei Tage zusammen.

Jennifer Reckow

Zum ersten Mal: Verband deutscher Unternehmerinnen trifft sich in Speyer.

Gestern Abend fand im Friedrich-Spee-Haus in Speyer ein Treffen des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) für alle Mitglieder und Interessentinnen statt.

Nach der Vorstellung des VdU durch Frau Margot Selz, Landesverbandsvorsitzende VdU Baden/Pfalz-Saar, referierte processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow über das Thema „Organisationsveränderung – wenn dann richtig“. Sie gab Einblicke in Projekte zur Veränderung von Organisationsstrukturen und -kulturen und beantwortete Fragen nach den „Go‘s“ und den No-Go‘s“ innerhalb von Prozessen des Change-Managements. Nach diesem gleichermaßen informativen wie spannenden Programm hatten die Unternehmerinnen noch ausreichend Zeit sich bei einem gemeinsamen Essen untereinander auszutauschen. processline bedankt sich bei der VdU für den tollen Abend. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen!

Diversity unterstützt Unternehmenserfolg.

Diversity, eigentlich ein Begriff der Soziologie, beschreibt im Unternehmenskontext die Verschiedenheit von Personen und ihren bestimmten Merkmalen, sei es Geschlecht, Herkunft oder Alter, einhergehend mit der Gleichbehandlung.

Die unterschiedlichen  Persönlichkeiten, die für eine Firma tätig sind, machen sich nicht nur im Betriebsklima positiv bemerkbar, auch den Unternehmenserfolg kann eine gewisse Vielfalt steigern helfen. Besteht die Belegschaft aus Menschen aller Altersstufen und den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen, bietet das Chancen für neue Ideen, Innovationen und spannende Anregungen.

Gelebte Diversity verhindert Diskriminierung jeglicher Art. Für eine optimale Balance aus Erfahrung und frischen Ideen bieten altersgemischte Teams ausgezeichnete Erfolgsaussichten. Die Älteren geben ihre Erfahrungen an die jüngere Generation weiter, während die Berufseinsteiger neue Ideen und Kreativität mit einbringen. Studien zufolge steigert sich durch den Austausch die Motivation, und somit auch die Produktivität. Doch „Diversity“ im Unternehmen soll nicht nur das Gleichgewicht zwischen jungen und älteren Mitarbeitern fördern, ebenso soll der Anteil an Migranten in Führungspositionen erhöht werden. Diese sprechen oftmals fließend zwei Sprachen, kennen sich in zwei Kulturen aus und sind häufig in der Lage flexibler auf neue Situationen zu reagieren. All das sind Vorteile, die von Unternehmen erkannt werden müssen und helfen, Vorurteile abzubauen. Durch den Fachkräftemangel bedingt, bietet dieser gerade ausländischen Fachkräften vielversprechende Perspektiven. Um weiterhin als Wirtschaftsstandort interessant zu bleiben, steht das Thema Zuwanderung von Experten aus dem Ausland seit Jahren auf der politischen Agenda.

Besondere Beachtung schenkten gerade in der letzten Zeit die Medien dem Gender Diversity. Teams und Abteilungen sollten gleich stark von Frauen wie von Männern besetzt werden. Doch hier besteht noch Nachholbedarf, obwohl hier ebenfalls unzählbare Studien den Erfolg belegen. Dieser resultiert zum einem aus den geschlechterspezifischen Persönlichkeiten. So findet auch hier eine optimale Ergänzung statt, da sich das Arbeitsverhältnis entspannt. Das Kräftemessen der Männer reduziert sich und auch das Konkurrenzdenken der Frauen nimmt ab. Im Umgang mit Kunden oder Geschäftspartnern kann das Team von den unterschiedlichen Stärken der Teammitglieder gleichermaßen profitieren. Frauen sind in der Regel empathischer und können das Gegenüber besser „abholen“, während Männer ihren Standpunkt stärker vertreten und sich so häufiger durchsetzen können.

Eine bunte Mischung verschiedener Mitarbeiter ist also ein weiterer Baustein für die Erhöhung jeglicher Kennzahlen, sei es der Gewinn oder der Umsatz. Durch respektvollen Umgang und ein offenes und kommunikatives Miteinander verbessert sich zudem auch das Betriebsklima.

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