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Newsline 56

Lernen aus Krisen der Anderen.

Die NEWSLINE Ausgabe 56 ist online!

Dass Unternehmen sich ständig weiterentwickeln müssen, um langfristig erfolgreich zu sein, ist keine neue Feststellung. Was aber neu ist, ist die Geschwindigkeit, in der Innovationen erfolgen müssen, um am Markt bestehen zu können.  Gerade Unternehmen, deren Kerngeschäft sehr erfolgreich ist, wähnen sich oft in einer Komfortzone, aus der sie sich erst dann herausbewegen, wenn der richtige Moment, um in Innovationen zu investieren, bereits verpasst ist. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die aktuelle Krise der deutschen Automobilindustrie. In dieser Ausgabe der NEWSLINE möchten wir deshalb die Entstehung der Krise in der mitunter wichtigsten deutschen Industriesparte beleuchten und anhand dieses Beispiels aufzeigen, wie Sie es für Ihr Unternehmen vermeiden können, dieselben Fehler zu begehen.

Thema 1: Warum die Krise der deutschen Automobilindustrie hausgemacht ist: Wir beleuchten die Krise aus Change-Perspektive und zeigen auf, wie die begangenen Fehler zu vermeiden sind. Brechen Sie aus alten Denkmustern heraus!

Thema 2: Learnings aus der Krise – Den Blick nach vorne richten: Das können Sie konkret aus der Krise lernen und auf das eigene Unternehmen übertragen. Unsere Top-Empfehlungen für nachhaltigen Erfolg in einer von disruptiven Veränderungen geprägten VUCA Welt.

Thema 3: So gelingt Zusammenhalt im Wachstum: Wie wir bei processline Ambidextrie leben und stabiles Kerngeschäft und Wachstum gleichzeitig erfolgreich gelingen können am Beispiel unserer Sommertagung 2019.

Wir wüschen viel Spaß beim Lesen!

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processline Bienenpartnerschaft

Unser Einsatz für mehr Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist eines unserer Grundprinzipien bei processline. In unserem täglichen Handeln im Unternehmen und vor allem auch in den Kundenprojekten, wo wir nicht auf kurzfristige Erfolge abzielen, sondern uns echten, nachhaltigen und stabilen CHANGE auf die Fahnen geschrieben haben.

Dieses Prinzip der Nachhaltigkeit möchten wir auch mit unserem sozialen Engagement fördern, indem wir die Einrichtung von vier neuen Bienenstöcken beim Imkerverein Lustadt finanziell unterstützen.

Denn Bienen sind ein unverzichtbarer Teil unseres gesamten Ökosystems: Ganze 80% der Pflanzen sind auf Bestäubung durch Insekten angewiesen. Aber auch für unsere Wirtschaft ist die Biene ein echter Leistungsträger. Kein Wunder, dass die Biene Platz 3 unter den Nutztieren belegt, denn mit ihrem fleißigen Einsatz erwirtschaften sie und andere Bestäuber jährlich über 150 Milliarden Euro. Eine enorme Leistung für Mensch und Umwelt, die wir gerne unterstützen!

Zahnrad mit der Beschriftung Change Management

Jennifer Reckow initiiert die Standardisierung des Change Management.

Auch das Veränderungsmanagement unterliegt Veränderungen: Eine Arbeitsgruppe aus Change Spezialisten ist seit August 2018 dabei, einen Standard für Change-Prozesse zu entwickeln, der zu einer spürbaren Qualitätssteigerung in der Change Beratung beitragen soll.

Am Projekt mit dem Namen „DIN SPEC für Organisationales Change Management in Beratungsprojekten“ sind in Zusammenarbeit mit dem DIN e.V. Mitglieder aus dem Fachverband Change Management des BDU e.V. sowie im Change engagierte Unternehmensberatungen, darunter die processline GmbH, beteiligt.

Jennifer Reckow, processline Geschäftsführerin, Vorstandsmitglied im Fachverband Change Management des BDU e.V. und gleichzeitig eine der Initiatoren des Standardisierungsprojektes, spricht über die Hintergründe:

„Das Thema der Standardisierung von Change Management beschäftigt mich seit mehreren Jahren. Es gab in der Zeit viele intensive Gespräche innerhalb meines Fachnetzwerks, im Verlauf derer wir uns immer mehr darüber einig wurden, dass wir ein starkes Zeichen im Change setzen müssen. Denn obwohl die wirtschaftliche Relevanz organisationaler Veränderungsprozesse unaufhörlich steigt, ist die Bilanz der Umsetzung weiterhin besorgniserregend: Seit 2016 bewegt sich die Erfolgsquote aller Change-Projekte laut der Change-Fitness-Studie von Mutaree um bescheidene 20 Prozent.

Die Optimierungsarbeit ist in diesem Bereich daher dringend notwendig, denn auf dem Spiel stehen erhebliche wirtschaftliche Chancen vieler Unternehmen, die durch scheiternde Change-Projekte einfach verpasst werden. Das Risiko des Scheiterns können wir nicht aus der Welt schaffen. Jedoch bin ich fester Überzeugung, dass unser Standardisierungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Erhöhung der Erfolgsquote in den Change-Projekten leisten kann.“

Den Kerninhalt des Standards bilden die Vereinheitlichung von Begriffen sowie die anzuwendenden Qualitätsstandards und Methoden im organisationalen Change Management.

Durch die Erarbeitung des Change-Standards werden ganz konkret folgende Ziele adressiert:

  • Ein gemeinsames Verständnis des Themas von Beratern und Unternehmen.
  • Eine projektübergreifende Messbarkeit und Vergleichbarkeit.
  • Eine Orientierungshilfe für Unternehmen bei der Vergabe von Beratungsprojekten sowie für Unternehmen, die ihre Change-Projekte intern durchführen möchten.

Der fertige Standard wird als eine DIN SPEC im Sommer 2019 veröffentlicht. Er wird für die Beratungen bindend sein, die sich verpflichtet haben, ihn zu befolgen. Durch die Projektarbeit von Jennifer Reckow ist processline an der Standardisierung unmittelbar beteiligt und wird selbstverständlich die Vorgehensweisen in der Beratungspraxis implementieren.

Wir werden unsere Leser-Community über den Veröffentlichungszeitpunkt des Standards auf unseren Kommunikationskanälen informieren.

Weiterführende Links:

Geschäftsplan für ein DIN SPEC-Projekt „Organisationales Change-Management in Beratungsprojekten“

Jennifer Reckow Vortrag beim Verband deutscher Unternehmerinnen

Jennifer Reckow vertritt deutsche Unternehmerinnen.

processline Geschäftsführerin in VdU-Bundesvorstand gewählt

Bereits seit 2013 engagiert sich Jennifer Reckow im Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU e.V.) als Vorsitzende des Landesverbandes Pfalz/Saar sowie als Mitglied der Wirtschaftskommission. Auf der VdU-Jahresversammlung in Berlin wurde sie nun als Mitglied im Bundesvorstand bestätigt, wo sie zukünftig die Interessen aller Landesverbände vertreten wird.

Ziel ihrer Arbeit ist es, Unternehmerinnen sichtbar zu machen und ihre Interessen in Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit zu vertreten, erklärt die Unternehmensberaterin: „Es ist mir ein Anliegen, dass Frauen, speziell auch Unternehmerinnen, sich ihrer Wertigkeit in unserer Gesellschaft, ihrer Relevanz in der deutschen Wirtschaft und ihrer Vorbildfunktion bewusster werden.

“Denn über 30 Prozent der Selbstständigen, ob mit oder ohne Angestellte, sind Frauen. Dieser hohe Anteil spiegelt sich noch nicht in den Interessenvertretungen wider. Mit ihrem wirtschaftspolitischen Engagement möchte die Geschäftsführerin der processline GmbH ihren aktiven Beitrag dazu leisten, die Anerkennung von Unternehmerinnen zu stärken und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

„Ich habe in meiner Zeit als Landesverbandsvorsitzende oft die Rückmeldung bekommen, dass der VdU genau die Plattform ist, auf die viele Unternehmerinnen gewartet haben und die ideal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das bestärkt mich darin, meine Verbandsarbeit zu intensivieren und den Interessen der deutschen Unternehmerinnen auch auf Bundesebene eine starke Stimme zu verleihen“, so Reckow.

Newsline 55

Geballter Einsatz für mehr Change.

Die NEWSLINE 55 ist online

Die Mission von processline ist ganz eindeutig CHANGE. Der knappe Begriff war schon lange nicht mehr so bedeutungsträchtig wie in der heutigen Zeit. Denn es gibt kaum noch einen Lebensbereich, der nicht von ständigen Veränderungen gekennzeichnet ist. Es ist eine Zeit des Wandels, sowohl für die Gesellschaft und Wirtschaft, als auch für jedes einzelne Unternehmen. Unser Anspruch als Change-Manager ist es, in diesen Wandlungsprozessen eine treibende Kraft zu sein. Doch wie lässt sich diese Mission tatsächlich umsetzen? In unserer aktuellen Ausgabe der NEWSLINE stellen wir konkrete Beispiele vor, die gleichzeitig auf drei wichtigen Ebenen wirken – sie verändern:

  • die theoretischen Grundlagen von Change Management
  • die Unternehmen unserer Kunden in ihrer Struktur & Kultur
  • auf lange Sicht die gesellschaftlich-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Thema 1: Erfolgsgeschichte AVISTUD – Nachhaltiger Change für eine Organisation im Wachstumsprozess: Gewinnen Sie einen spannenden Einblick in unsere Arbeit bei einem konkreten Fallbeispiel für erfolgreiches Change Management bei unserem Kunden IVOSTUD. Es ist ein eindrückliches Beispiel dafür, dass es machbar ist, ein Unternehmen in einer besonderen Lage und unter Zeitdruck stabil neu auszurichten.

Thema 2: Die Messlatte muss hoch liegen – Standardisierung des Change Management: Auch das Veränderungsmanagement unterliegt Veränderungen. Eine Arbeitsgruppe aus Change-Spezialisten, unter anderem die processline GmbH,  ist seit August 2018 dabei, einen Standard für Change-Prozesse zu entwickeln, der zu einer spürbaren Qualitätssteigerung in der Change Beratung beitragen soll.

Thema 3: Fokussiert. Umsetzungsstark. Ausgezeichnet – processline zählt erneut zu den Besten Beratern Deutschlands: Die processline wurde zum vierten Mal in Folge bei Deutschlands größter Consultingumfrage zu den besten Beratungshäusern gewählt. Ganz besonders freut uns die erneute Auszeichnung in der Kategorie „Change Management & Transformation“  – genau das Beratungsfeld, auf das wir uns nachhaltig spezialisiert haben. Wir bedanken uns herzlhttp://news/artikel/processline-zum-vierten-mal-in-folge-als-„beste-beraterich für diese hohe Anerkennung unserer Beratungskompetenz durch Kunden und Kollegen.

Thema 4: Wirtschaftspolitisches Engagement für eine erfolgreiche Zukunft – processline Geschäftsführerin in VdU Bundesvorstand gewählt: Bereits seit 2013 engagiert sich processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow wirtschaftspolitisch als Vorsitzende des Landesverbands Pfalz/Saar beim Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU e.V.). Nun wurde sie auf der Jahresversammlung in Berlin als Mitglied im Bundesvorstand bestätigt, wo sie zukünftig die Interessen aller Landesverbände vertreten wird. Ziel ihrer Arbeit ist es, den Unternehmerinnen bundesweit eine starke Stimme zu verleihen.

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processline Beste Berater seit 2016

processline zum vierten Mal in Folge als „Beste Berater“ ausgezeichnet.

Die processline GmbH hat es erneut auf die Bestenliste bei Deutschlands größter Consultingumfrage durch das brand eins Magazin und Statista geschafft und zählt somit auch 2019 zu den rund 300 besten Beratungshäusern der Branche. Ganz besonders freut uns als auf komplexe Veränderungsprojekte spezialisierte Beratungsgesellschaft die kontinuierliche Auszeichnung in der Kategorie „Change Management und Transformation“ und der damit verbundene hohe Kundenzuspruch sowie die Wertschätzung unserer Kollegen.

An der Umfrage haben sich knapp 2000 Experten der Consultingbranche beteiligt (Selbstnennungen ausgeschlossen) und ihre Empfehlung für Beratungshäuser abgegeben. Im zweiten Schritt wurden die Kunden der Beratungsunternehmen befragt und 1500 Führungskräfte großer, mittlerer und kleiner Unternehmen um ihre Bewertung gebeten. Aus der Gesamtzahl der Kollegenempfehlungen und der Bewertung der Kunden ergibt sich schließlich das Ranking.

Gerade für kleinere Beratungshäuser wie processline zeugt die Platzierung also von besonders hoher Anerkennung durch Kunden und Kollegen, da deren Markenbekanntheit nicht vergleichbar mit großen Beratungsunternehmen ist.

Dieser dauerhafte Zuspruch erfüllt uns nach 17 Jahren am Beratermarkt mit Stolz und zeigt die große Wertschätzung unserer Arbeit, die wir jeden Tag mit Leidenschaft ausüben: Denn unser höchstes Ziel ist die Zufriedenheit unserer Kunden in der nachhaltigen Erreichung ihrer Ziele – dafür stehen wir ein! Das gesamte processline Team gratuliert allen ausgezeichneten Kollegen und bedankt sich, erneut zu den besten Beratern Deutschlands zählen zu dürfen.

Newsline 54

Eine gelungene Diversität macht den Unterschied.

Die Newsline Ausgabe 54 ist online

Der Generationswandel in der Arbeitswelt befindet sich in seiner intensivsten Phase. Bis zu fünf Generationen, beginnend mit den Traditionalisten, über die Babyboomer und Generation X bis hin zu den jüngsten Millennials (Generationen Y und Z) kommen gerade in vielen Unternehmen zusammen und lassen die Vielfalt an persönlichen Einstellungen und Arbeitsweisen zu einer neuen Hochform auflaufen. Dieser Zustand birgt naturgemäß Risiken, denen man sich nicht verschließen darf. Denn genau darin liegen auch die Chancen der Generationsvielfalt, die wirtschaftliche Vorteile für die Unternehmen bringen.

Die Verantwortung dafür, mit einem durchdachten Generationsmanagement neue Potenziale zu schöpfen und Synergien entstehen zu lassen, liegt bei den Führungskräften. Auf Seite 2 nennen wir einige wichtigen Gründe, warum es sich unbedingt lohnt, die Generationsvielfalt in Unternehmen als Potenzial zu sehen und mit ihr konstruktiv und souverän umzugehen.

Der Herausforderung haben wir uns bei processline ebenso gestellt, indem wir uns der Stärken (und Schwächen) jeder Generation ehrlich bewusst wurden, um sie dann gezielt in konkrete Aufgabenbereiche mit mehr Effizienz und Zufriedenheit für die jeweiligen Mitarbeiter einzusetzen. Im Interview auf Seite 3 erzählt Jennifer Reckow mehr darüber, wie der Generationswandel die Arbeitswelt der processline bereits verändert hat und warum es wichtig ist, mit den Unterschieden offen umzugehen, statt sie zu tabuisieren.

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processline bei Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse.

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldeigentümer (kurz AGDW) ist ein Verband kommunaler und privater Waldbesitzer, welcher deren Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt und sich für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Forstwirtschaft einsetzt: Beim vergangenen Bundeskongress der Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse wurden in Arbeitskreisen verschiedene Themenfelder bearbeitet, unter anderem die Frage nach „Leitbild und Unternehmenskultur“.

Dabei gingen 30 Teilnehmer Fragen zum Selbstverständnis von Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen und deren Wahrnehmung nach. Moderiert wurde der Arbeitskreis von Volker Schulte (Geschäftsführer der FBG Dienstleistungs-GmbH) und processline-Consultant Sibylle Hanke-Abraham, die auf über 15 Jahre Erfahrung in der Beraterbranche zurückblicken kann und weiter als Moderatorin, Trainerin und Management-Coach qualifiziert ist.

Schnell identifizierte die bunt gemischte Truppe aus FWZ-Vorständen und Geschäftsführern die Kernfrage: Wie schaffen wir Vertrauen bei den bereits organisierten Waldbesitzern, bei potenziellen Neumitgliedern und bei unseren Marktpartnern? Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zum Workshop und dessen Ergebnissen:

Report Leitbild & Unternehmenskultur Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (PDF)

Top- Arbeitgeber im Mittelstand ausgezeichnet durch Focus

processline gehört zu den besten Arbeitgebern des Mittelstandes.

Wir freuen uns sehr, aufgrund einer unabhängigen Datenerhebung von FOCUS Business als einer der besten Arbeitgeber des Mittelstandes ausgezeichnet worden zu sein: Es macht uns stolz, dass unsere Mitarbeiter uns so gut bewertet haben, denn ein gutes Arbeitsklima, respektvoller Umgang miteinander und Leidenschaft bei der Arbeit sind das, was uns ausmacht! Sie möchten auch Teil des processline Teams werden? Dann informieren Sie sich auf unserer Karriereseite über unsere aktuellen Job-Angebote. Wir freuen uns auf Sie!

Jennifer Reckow Engagement

Vertrauen schenken – processline unterstützt Albert-Schweitzer-Familienwerk.

Ein stabiles Umfeld haben, ein Zuhause, bedingungslose und verlässliche Beziehungen – das ist, was für viele Familie bedeutet. Doch für die Kinder, die in den Albert-Schweitzer-Familien leben, ist das etwas ganz Besonderes und etwas, das sie vielleicht zum ersten Mal in ihrem jungen Leben erfahren.

Denn die Situation in ihren Herkunftsfamilien war so schwierig, dass sie dort nicht bleiben konnten. In vielen Fällen waren die Eltern überfordert und konnten ihnen kein stabiles Umfeld bieten. Dennoch ist die Trennung von den wichtigsten Menschen im Leben und der Abschied von dem vertrauten Umfeld ein einschneidendes Erlebnis. Gerade diese oft traumatisierten Kinder brauchen besondere Fürsorge, Geduld und Stabilität – Dinge, die in staatlichen Einrichtungen und mit wechselnden Betreuern nur unzureichend gewährleistet werden können.

Stabile Beziehungen

In den Familien des Albert-Schweitzer-Familienwerkes soll dagegen genau das geboten werden: ein stabiles und verlässliches Umfeld. In den Familiengruppe leben bis zu sieben Kinder und Jugendliche bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Zusätzlich zu den Pflegeeltern werden die Familien von weiteren Betreuern unterstützt, die ebenso wie die Hauseltern selbst eine pädagogische Ausbildung haben.

Die Familien leben in Einfamilienhäusern dezentral in kleinen Orten und Gemeinden, um den Kindern ein möglichst normales Leben zu ermöglichen, ohne Heimcharakter und Stigmatisierung. Ziel ist es, einen besonders stabilen sozialen Rahmen zu bieten und somit eine positive Entwicklung zu bewirken, damit die Kinder ihren Platz in der Gesellschaft finden können und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, später auf eigenen Beinen zu stehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Schritt in die Eigenständigkeit

Mit unserer Spende möchten wir genau diesen Schritt zur Selbstbestimmung und Eigenständigkeit unterstützen und dabei helfen, die besten Voraussetzungen zu schaffen, um dieses Ziel zu erreichen. Die processline-Mitarbeiter haben dieses schöne Projekt für unsere Weihnachtsaktion 2018 ausgewählt, das wir sehr gerne unterstützen: Denn eine positive Veränderung zu bewirken, ist genau das, was unsere Arbeit ausmacht und was uns täglich antreibt.

„Diese positive Entwicklung in den Kindern zu sehen, ist unser größter Lohn,“ berichtet Hausmutter Eva-Maria Nist, die vor Kurzem mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern ein großes Einfamilienhaus in einer Pfälzischen Gemeinde bezogen hat. Vier Pflegekinder wohnen bereits bei der Familie, weitere warten auf einen Platz.

„Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist immer größer als unser Angebot“, erklärt Matthias Kremer, Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Rheinland-Pfalz/Saarland. Die Schwierigkeit besteht darin, einerseits ausreichend qualifizierte Pflegeeltern zu finden, die diese Aufgabe übernehmen möchten, und andererseits auch geeignete Immobilien für die Großfamilien.

Ein schönes erstes Weihnachtsfest

Die Lebenshaltungskosten werden dabei von den Jugendämtern übernommen, bei vielen anderen Dingen, die für die meisten Kinder selbstverständlich sind, wie Spielsachen, Kino-Besuche oder eine Mitgliedschaft im Sportverein, sind die Familien jedoch auf Spenden angewiesen.

Aufgrund der Wunschliste der Kinder steuern wir deshalb ein Gartentrampolin, eine Tischtennisplatte und Schläger, einen Basketballkorb und Ball sowie CD-Radios zum Weihnachtsfest 2018 bei. Mit unserer Spende möchten wir vor allem Freude schenken und den Kindern ein schönes erstes Weihnachtsfest in ihrem neuen Zuhause bereiten und damit unseren Beitrag für eine positive Veränderung leisten.

Mehr Informationen zur Arbeit des Albert SchweitzerFamilienwerks Rheinland-Pfalz/ Saarland e. V. finden Sie auf www.albert-schweitzer-familienwerk.de

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