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Breitbandprojekt unter Leitung von processline erfolgreich abgeschlossen.

01.04.2014

Der Ausbau des schnellen Internets im Rhein-Neckar-Kreis wird weiter vorangetrieben. Federführend daran beteiligt: processline. Unter der Gesamtprojektleitung von processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow wurde im vergangenen August das Breitbandprojekt fibernet.rnk des Rhein-Neckar-Kreises ins Leben gerufen, das nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Ergebnisse des Modellprojektes stellte Senior Manager von processline und operativer Leiter des Projektes, Detlef Brandt, heute bei einer Pressekonferenz vor.

Im Rahmen des Projektes wurden der mögliche Verlauf sowie ein Wirtschaftlichkeitsplan und die optimale Organisationsform einer kreisweiten Glasfaser-Zubringerinfrastruktur in einer Grobplanung ausgearbeitet. Dank eines stringenten Projekt-Managements und einer umfassenden Partizipation aller Kommunen wurde das Modellprojekt zu einem großen Erfolg – fast alle Kommunen haben sich dazu entschieden, sich dem Ausbau anzuschließen.

Flächendeckend, zukunftssicher und kostengünstig

Konkretes Ergebnis des Projektes war, dass für eine kreisweite Versorgung mit schnellem Internet eine Glasfaser-Zubringerinfrastruktur von rund 300 Kilometern benötigt wird, von der ungefähr 200 Kilometer auf die Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur entfallen und nur etwa 100 Kilometer neu errichtet werden müssen. Geplant ist eine Investitionssumme von etwa 12,4 Millionen Euro, um die insgesamt 54 Städte und Gemeinden an das weltweite Datennetz anzuschließen. Um sämtliche Ortslagen im Rhein-Neckar-Kreis zu erreichen, sind jedoch weitere kommunale Trassen mit einem Investitionsvolumen von weiteren 10,7 Millionen Euro notwendig. Hochgerechnet auf alle 54 Städte und Gemeinden wäre der Rhein-Neckar-Kreis mit einer geschätzten Gesamtinvestition von 248 Millionen Euro in 15 Jahren vollständig mit der Glasfasertechnologie zu erschließen.

Bis Dezember dieses Jahres soll ein Zweckverband aus Städten, Gemeinden und dem Landkreis gegründet werden, der die Aufgabe der Breitbandversorgung im Landkreis langfristig und strategisch übernehmen wird. Dann wird sich auch entscheiden, wer für die zweite Phase des Projektes die Leitung übernimmt.

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