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VdU Treffen in Berlin zu den Besteuerungsplänen der Parteien.

16.09.2013

Am Freitag traf sich in Berlin der VDU (Verband deutscher Unternehmerinnen), um sich ausdrücklich gegen die Steuerpläne der Parteien und sich klar für Steuersicherheit, also für die Sicherung des Mittelstandes auszusprechen.

Die Einführung einer Vermögenssteuer würde den Mittelstand durch eine drohende Dreifachbelastung durch Einkommens-, Vermögens-, und Erbschaftssteuer erheblich strapazieren.

Der Mittelstand stellt mit einem Anteil von 60% den Großteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze und sollte somit geschützt und gefördert werden. Zusätzliche steuerliche Belastungen können die derzeit gute Arbeitsmarktlage enorm gefährden.

Stephanie Bschorr, VDU-Präsidentin, die ebenfalls als Steuerberaterin und Rechtsanwältin tätig ist, unterstützt im Namen des VdU den Entwurf eines 10-10-Modells des Bundesverbandes der Steuerberater (BVStB), der einen einheitlichen Steuersatz von zehn Prozent auf Schenkungen bzw. das erworbene Erbe anstrebt. Dieses Modell sieht vor, dass im Falle eines Vererbens oder Verschenkens eines Unternehmens, der Erwerb dessen zunächst steuerfrei bleibt. Stattdessen wird 10 Jahre lang bei Erwirtschaftung von steuerpflichtigen Einkünften eine „Erbschaftsteuer“ von 10 % jährlich erhoben. Falls das Unternehmen innerhalb dieser 10 Jahre verkauft wird, ist der Gewinn hieraus mit 10 % zu versteuern unter Anrechnung der bis dahin geleisteten jährlichen Erbschaftsteuerzahlungen. Nur so ließe sich die Erbschafts- und Vermögenssteuer fair und übersichtlich regeln, heißt es aus Berlin.

processline, als Mitglied des Verbandes, kann sich den Forderungen des VdUs nur anschließen, um weiterhin erfolgreich mittelständische Unternehmen beraten zu können.

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