Schlagwort: Change-Management

SAP S/4HANA-Transformationsprojekt mit Change Management erfolgreich umsetzen.

Wir freuen uns zu verkünden, dass unsere Schwestergesellschaft, die Change Akademie, zusammen mit der DSAG (Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe) erneut das gefragte Online-Seminar: “Transformationsprojekte erfolgreich umsetzen – Proaktives Change Management in S/4HANA Projekten” anbietet!

Das Ziel der Partnerschaft: Der Aufbau von fundiertem Wissen im Change Management zur erfolgreichen Umsetzung von S/4HANA Transformationsprojekten.

Warum benötigen Sie Change Management für eine erfolgreiche S/4HANA Einführung?

Die Einführung von SAP S/4HANA ist nicht nur ein technisches System-Upgrade, sondern vielmehr ein Wandel für die gesamte Organisation. Weil diese Herausforderung oft nur unzureichend einkalkuliert wird, müssen viele Projekte spürbar nachjustiert werden oder scheitern gar ganz. Es müssen neue Rollen und Verantwortlichkeiten eingeführt, den Beteiligten die Angst vor dem Neuen genommen, und Produktivitätsverluste minimiert werden.

Lernen Sie im Online Seminar der DSAG-Academy unter anderem:

  • was Change Management alles umfasst, auf welchem fundamentalen Ansatz es basiert und warum es im Rahmen eines Transformationsprojekts zu S/4HANA eine wichtige Rolle spielt.
  • wichtige Methodiken und erhalten einen konkreten Fahrplan, wo und wie es im Rahmen der Einführung von S/4HANA eingesetzt werden kann, um die Veränderung erfolgreich umzusetzen.
  • die häufigsten Roadblocks, warum Veränderungsprozesse scheitern und wie mit diesen umgegangen wird.

Steigern Sie mit der Umsetzung der Management-Methodiken nachweislich die Chance einer erfolgreichen Einführung von S/4HANA. Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Das Seminar richtet sich an alle die an der Planung für eine S/4HANA-Umstellung beteiligt sind.

Veranstaltungszeitraum ist der 09. bis 13.05.2022, jeweils von 08:30 bis 12:30 Uhr.

Eine Anmeldung ist über das DSAGNet möglich. Sollten Sie kein Benutzerkonto für das DSAGNet besitzen, kann dieses hier unkompliziert beantragt werden. Alle weiterführenden Informationen zu den Seminarinhalten finden Sie auch auf der Website der Change Akademie!

 

 

 

NEWSLINE 65: Superpower Change-Kompetenz.

“Nichts ist so beständig wie der Wandel“ wusste schon der griechische Philosoph Heraklit ca. 500 vor Christus. Und doch bewahrheitet sich diese Einsicht immer wieder aufs Neue, auch im Jahr 2022. Heute sind die Veränderungszyklen jedoch zunehmend kürzer und die Entwicklungen disruptiver. Ob technologischer Wandel, die fortschreitende Globalisierung, Generationenwandel oder die rasante Zunahme an Informationen – die Veränderungen vollziehen sich mit enormer Geschwindigkeit und haben einen massiven Einfluss auf unseren Alltag und damit auch auf die Wirtschaft.

Die Corona-Pandemie hat eine ganz eigene Dynamik mit sich gebracht und Herausforderungen geschaffen, die den ohnehin schon bestehenden Veränderungsdruck auf die Unternehmen noch einmal enorm intensiviert haben. Doch nicht nur die Veränderungen nehmen zu – auch unsere Kompetenz damit umzugehen, steigert sich.

Viele Unternehmen haben erkannt, dass Change-Kompetenz ein integraler Bestandteil der Erfolgsstrategie ist. Es ist nicht diese oder jene Herausforderung, die es nur zu überwinden gilt – sondern die Fähigkeit professionell mit sich stets im Wandel befndenden Rahmenbedingungen umzugehen – die letztendlich erfolgreiche Unternehmen ausmacht.

Das Bewusstsein für die Bedeutung von Change-Kompetenz zu steigern, ist für uns tägliche Mission. Dafür steht processline auf allen Ebenen:

  • Persönlich: Im Einsatz für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen – processline-Geschäftsführerin Jennifer Reckow kandidiert für die IHK-Pfalz Vollversammlung. (Seite 2)
  • In der Vermittlung von Wissen: Lesen Sie warum Change-Kompetenz Ihr S/4HANA Transformationsprojekt erfolgreich macht. (Seite 3)
  • Für unsere Kunden: Langjährige Kompetenz in Change- & Transformationsvorhaben – processline wurde zum 7. Mal in Folge als Beste Berater ausgezeichnet sowie als Top-Berater, Top-Arbeitgeber & Top-Company 2022! (Seite 4)

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Hier können Sie die NEWSLINE-65 kostenfrei herunterladen (PDF Download).

BDU-Positionspapier: Selbstorganisation in Unternehmen ist Sache von Chefin oder Chef.

Heutzutage Unternehmen auf neue Herausforderungen zunehmend schneller reagieren und dabei eine wachsende Komplexität effektiv verarbeiten. Immer dringlicher stellt sich dabei in vielen Betrieben die Frage, ob die tradierten und meist hierarchisch aufgebauten Organisationsformen noch den richtigen Rahmen für die geforderte Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit bilden.

In einem Positionspapier „Entscheidung zur Selbstorganisation ist Sache von Chefin und Chef“ haben die auf Veränderungsprozesse spezialisierten Unternehmensberaterinnen und -berater des Bundesverbands deutscher Unternehmensberater (BDU e. V.) die entscheidenden Erfolgsfaktoren für deren Einführung und Etablierung zusammengestellt.

Andrea Maurer-Schlangen, Vorstandsmitglied des BDU-Fachverbandes Change Management: „Die Entscheidung zur Selbstorganisation in Unternehmen ist nach unserem Verständnis zuallererst einmal Sache der Chefin oder des Chefs. Denn: Das Ermöglichen von mehr Eigeninitiative und Verantwortungsübernahmen durch die Mitarbeitenden erfordert einen gezielten Organisationsentwicklungsprozess. Das muss in der Unternehmensführung gewollt und aktiv gefördert werden.“

Stolpersteine auf dem Weg zu mehr Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme vermeiden

Das vierseitige Positionspapier skizziert die in der Beratungspraxis am häufigsten anzutreffenden Spannungsfelder und die wesentlichen Prinzipien für eine gelingende Selbstorganisation. Elf Empfehlungen, wie sich Stolpersteine bei der Umsetzung am besten vermeiden lassen, runden den kleinen Wegweiser der BDU-Beratenden ab:

  1. Mit Bereichen und Teams in der Organisation beginnen, die wollen!
  2. Am Anfang die Change-Story klären!
  3. Einen geeigneten Rahmen für Selbstorganisation schaffen!
  4. Die Ausgangssituation reflektieren und berücksichtigen!
  5. Agilität und Selbstorganisation zum Mindset-Thema aller Beteiligten machen!
  6. Genügend Zeit für Schulungen und Befähigungen einplanen!
  7. Aufgaben und Rollen für wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten!
  8. Schritt für Schritt vorgehen und als Führung präsent sein!
  9. Die Entwicklung zur Selbstorganisation als Veränderungsprozess verstehen und gestalten!
  10. Verstehen und berücksichtigen, dass Führung anspruchsvoller wird und sich an die veränderten Anforderungen anpassen muss!
  11. Die Einführung selbstorganisierter Unternehmenseinheiten setzt Zeit zum Üben und Geduld voraus!

Hier finden Sie das gesamte Positionspapier zum kostenlosen Download!

Wir bedanken uns bei allen beteiligten  Mitgliedern des Fachverbands Change Managment für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des Positionspapieres, insbesondere bei:

Dirk Feid
Hans-Werner Bormann
Andrea Maurer-Schlangen
Walter Nelhiebel
Eva Langner

Prozesse optimal gestalten mit processline & GBTEC.

In unserer Beratungstätigkeit als Change-Begleiter sind wir immer wieder auch mit der Gestaltung von Prozessen konfrontiert. Eins unserer Gedankenmodelle zur Organisation bezieht sich auf das Gleichgewicht der fünf Aspekte einer Organisation: Strategie, Organisation, Technik, Prozesse und Kultur. Häufig beginnen Veränderungen mit dem Wunsch nach eindeutiger Verantwortungsverteilung mit optimaler Zusammenarbeit in den operativen Abläufen.

Wir sind dann gefragt, gemäß einem vereinbarten Ziel für das Veränderungsvorhaben, die Prozesse gemeinsam mit den Prozessbeteiligten zu gestalten.

Nun ist Change ein iterativer Prozess und somit verändern sich auch die Prozesse innerhalb des Change-Prozesses immer wieder. Unser Ziel ist es dabei, Prozesse zu lebenden Objekten zu machen und diese auch nach dem Change-Vorhaben lebendig zu halten.

GBTEC als starker Partner

Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden die Arbeit mit einem datenbankbasierten Prozessmanagement-Tool mit der Möglichkeit zur einfachen Prozessmodellierung sowie einer modernen Nutzerfreundlichkeit. Die Prozesse bilden hierbei das Herzstück und können über das Tool intuitiv dokumentiert, gesteuert und im Unternehmen verfügbar gemacht werden. Die früher üblichen Zeichentools haben längst ausgedient und können den Anforderungen an professionelles Prozessmanagement nicht mehr nachkommen.

Auch die digitalen Ansprüche sind in den letzten Jahren enorm gestiegen und so haben wir uns in 2021 erneut intensiv mit dem Markt beschäftigt und die vertretenen Tools untersucht. Unsere Wahl fiel mit eindeutiger Tendenz auf die BIC Plattform von der Firma GBTEC.

Vorteile für unsere Kunden

BIC bietet eine umfassende, modular aufgebaute Plattform für die Optimierung und Transformation operativer Unternehmensabläufe. Von der Prozessmodellierung & -analyse, über die Workflow gesteuerte Prozessausführung, -überwachung und -messung sind alle Aspekte prozessorientierten Arbeitens in der Transformation Suite vereint.

Wir sind froh, mit GBTEC einen Partner gefunden zu haben, der, wie die meisten unserer Kunden, aus dem Mittelstand kommt und einemarktführende Lösung zu einem erstklassigen Kosten-/Nutzenverhältnis bietet.

Selbstverständlich arbeiten wir auch mit anderen Tools, die der Kunde im Einsatz hat und prüfen in jedem Projekt, ob die BIC Platform die optimale Lösung für unseren Kunden ist. Falls notwendig, suchen wir anhand der Anforderungen unseres Kunden auch unter den gängigen Lösungen nach einer anderen passenden Software. Wir können die BIC Platform jedoch mit großer Zuversicht empfehlen.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf www.gbtec.com

Return on Investment – wo liegt der Mehrwert von professionellem Change Management?

Häufg wird Change Management in den Köpfen der Projektverantwortlichen immer noch als „nice to have“ verortet, also als etwas, das ja ganz nett ist, aber man sich eigentlich nicht leisten kann, beziehungsweise nicht leisten möchte. Dies gilt für die öffentliche Hand noch stärker als in der freien Wirtschaft.

Der signifkante Mehrwert einer professionellen Change-Beratung ist meist nur jenen Entscheidern wirklich bewusst, die bereits ein großes Veränderungsvorhaben mit der Hilfe von Change Management realisiert haben und es nicht nur aus der Theorie kennen. Im Vordergrund eines solchen Projekts stehen nämlich zunächst oftmals nur die offensichtlichen „harten“ Faktoren, wie Kosten für Soft- und Hardware oder Personalkosten.

Den größten Einfluss darauf, wie erfolgreich ein Veränderungsvorhaben tatsächlich ist, haben jedoch die weichen Faktoren. (Beispiel Flughafen BER: Es waren nicht die teuren Materialkosten, die zum Misserfolg des Projektes geführt haben, sondern schlechtes Management). Diese Faktoren werden meist nicht ausreichend berücksichtigt, kaum budgetiert und haben den größten variablen Spielraum, um Kosten in die Höhe zu treiben.

Die DIN SPEC „Organisationales Change Management in Beratungskontexten“ empfehlt gar, dass 27 % des Budgets für Maßnahmen des professionellen Change Managements eingesetzt werden sollten, um Veränderungsprojekte erfolgreich zu gestalten. Damit erreichen Sie eine optimale Planung, die Einhaltung des Zeitplanes, den richtigen Umgang mit Widerständen sowie die Minimierung von Konflikten. All das sind Faktoren, die den Projekterfolg und die Projektkosten stark beeinflussen können und die im Voraus selten genau bedacht werden.

Dies erfordert ein hohes Maß an Expertise und Erfahrung im Umgang mit großen Veränderungsvorhaben – eine Kompetenz, die in den meisten Organisationen fehlt. Denn Projektmanagement ist nicht gleich Change Management. Alle Aspekte des Unternehmens, Strategie, Technik, Abläufe, Organisation und Kultur müssen harmonisch miteinander in Einklang gebracht werden. Je besser und schneller das erfolgt, umso höher ist der Return on Investment (RoI) einer Maßnahme und desto mehr kann die Organisation von der Veränderung proftieren. Dies belegen zudem mehrere Studien (Mutaree GmbH, McKinsey, KPMG).

Auch wenn der genaue RoI sich durch die unterschiedlichen Unternehmensgrößen und Ausgangslagen schwer bemessen lässt, so zeichnen die Studien doch ein klares Bild zugunsten der Projekte, bei denen Change Management zum Einsatz kam. Einen Versuch der RoI Bestimmung hat beispielsweise McKinsey in einer Studie gemacht, in der die Change-Projekte von 40 Firmen analysiert wurden. Die Studie ergab einen RoI Wert von:

  • 143 Prozent bei hervorragendem Change Management (d. h. für jeden ausgegebenen Dollar verdiente das Unternehmen 43 Cent)
  • 35 Prozent bei mangelhaftem Change Management (d. h. für jeden ausgegebenen Dollar verlor das Unternehmen 65 Cent)

Der Mehrwert professioneller Change Beratung hat also unmittelbar positiven Einfluss auf den Return on Investment von Veränderungsvorhaben und sollte somit unbedingt berücksichtigt werden.

NEWSLINE 64: Mehr Effizienz durch Digitalisierung.

Bürokratie, lange Entscheidungswege sowie ineffziente Prozesse kosten Zeit, und Zeit ist bekanntlich Geld. Von diesen Problemen ist nicht nur die Wirtschaft, sondern insbesondere der öffentliche Sektor betroffen. Die Mühlen mahlen bekanntlich langsamer. Über Jahrzehnte gewachsene Strukturen sind komplex und Veränderungen werden nur schwerfällig in Gang gebracht. Das Zauberwort zur Lösung soll „Digitalisierung lauten“ und als vermeintliches Allheilmittel auf allen Ebenen Abhilfe schaffen.

So will es der Bund für die öffentlichen Institutionen und hat verschiedene Gesetze auf den Weg gebracht, die die Digitalisierung in Verwaltungen (OZG) und im Gesundheitswesen (KHZG) vorantreiben sollen. Doch Digitalisierung allein ist noch kein Zaubermittel. Denn technologischer Fortschritt bedeutet immer auch eine massive Veränderung für die gesamte Organisation.

Das Bewusstsein dafür ist in der freien Wirtschaft bereits stärker ausgeprägt, als das in den öffentlichen Institutionen der Fall ist. Denn Digitalisierungsvorhaben sollten immer auch als organisationale Veränderungsvorhaben angesehen werden, die eine entsprechende Kompetenz erfordern.

  • Wie der Wandel trotz der vielen Herausforderungen im öffentlichen Sektor erfolgreich gelingen kann, und was es zu beachten gilt, lesen Sie auf Seite 2 der NEWSLINE.
  • Außerdem in dieser Ausgabe: Return on Investment von Change Management – warum sich der Einsatz lohnt. Wir gehen der Frage nach, welche Faktoren berücksichtigt werden müssen, um den RoI zu berechnen, also die Messung der Rendite des Einsatzes von professionellem Change Management.
  • Wie das Bewusstsein für Change gesteigert werden kann, lesen Sie in unserem Artikel „Change lernen und leben“ (Seite 4), der die verschiedenen Weiterbildungsangebote unserer Schwestergesellschaft, der Change Akademie GmbH, vorstellt.

Hier können Sie die NEWSLINE-64 kostenfrei herunterladen (PDF Download).

NEWSLINE 61: Neue Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende und ein wahrscheinlich ebenso besonderes Jahr steht vor der Tür. Wir haben schon einige Höhen und Tiefen, Veränderungen und Neuerungen als processline erlebt. Dieses Jahr toppt jedoch, wie wahrscheinlich bei Vielen, alles. Wir haben nie einen größeren Change erlebt und es war noch nie so unklar, wie sich die Zukunft entwickeln wird.

Im Zeichen der Veränderung steht daher auch die letzte Ausgabe der NEWSLINE des Jahres 2020. Wir blicken sehr ehrlich zurück auf dieses besondere Jahr und resümieren, welche einschneidenden Veränderungen es uns gebracht hat und wie wir damit umgegangen sind. Denn so hart es auch war, hat es dazu geführt, dass wir uns stark weiterentwickelt haben.

Wir haben:

/ unsere digitale Kompetenz massiv erweitert,
/ unser Portfolio und unsere Leistungen deutlich geschärft (mehr dazu auf Seite 2)
/ sowie in neuen Angeboten (mehr dazu auf Seite 3) unsere Erfahrung, unsere Kompetenz und unser Wissen in verschiedensten digitalen Formaten weitergegeben.

Dieses Jahr hat die processline einmal runderneuert und wir stehen unseren Kunden in neuer Klarheit und mit modernen Methoden und Leistungen in Veränderungsprozessen zur Seite. Wir blicken somit optimistisch in die Zukunft und hoffen, das gilt auch für Sie!

Dabei wollen wir jene nicht vergessen, die von der Krise ganz besonders getroffen wurden. Deshalb unterstützen wir mit unserer diesjährigen Weihnachtsspende die wichtige Arbeit Welthungerhilfe (mehr dazu auf Seite 4), die Menschen weltweit in ganz besonderen Notsituationen unterstützt.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!

Hier können Sie die NEWSLINE 61 kostenfrei herunterladen (PDF Download).

Beratung neu gedacht – Leistungen der processline.

Wie viele andere Branchen hat die Corona-Pandemie auch die Beratungsbranche stark verändert. Die Nähe zum Kunden, der persönliche Austausch mit der Geschäftsführung, Führungskräften sowie die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden war das, was unsere Beratungsarbeit geprägt hat, um Change-Vorhaben erfolgreich umzusetzen und nachhaltig in der Unternehmenskultur zu verankern.

Dabei haben wir über viele Monate hinweg, manchmal sogar Jahre, die Unternehmen begleitet und weitreichende Veränderungen langfristig auf allen Ebenen umgesetzt. Denn große Veränderungen berühren nahezu jeden Teil der Organisation, treffen auf Widerstände und können letztendlich nur erfolgreich sein, wenn aus Betroffenen Beteiligte werden – zweifelsohne ein Kraftakt für jedes Unternehmen.

Bereits vor Corona war der Veränderungsdruck auf die Unternehmen enorm hoch, ob bei der Digitalisierung, im Innovationsbereich, Globalisierung oder vielen anderen Themenfeldern. Das Jahr 2020 hat diesen Druck jedoch noch einmal ins Unermessliche gesteigert: Die Corona-Pandemie hat sich wie ein Brennglas über die Wirtschaft gelegt, bestehende Problemstellungen beschleunigt und zusätzlich ganz neue Fragestellungen aufgeworfen.

Hinzu kommen Umsatzeinbrüche, Gesetzesänderungen und eine völlig ungewisse Zukunft – viele Unternehmen agieren daher nur noch im Krisenmodus.Die Bereitschaft zum Wandel ist zu einem noch unverzichtbareren Gut geworden. Professionelles Change Management ist DER Schlüssel zum Erfolg, um in einer von ständigen Veränderungen geprägten VUCA Welt sicher zu navigieren.

Doch wie kann moderne Beratung aussehen, wenn der menschliche Kontakt auf ein Minimum reduziert werden soll und die Unternehmen nur kurzfristig planen können?

Speziell dafür haben wir unsere Leistungen angepasst und bieten maximale Flexibilität bei gleichzeitig höchster Beratungsqualität. Denn der Bedarf nach Change Management Kompetenz ist höher denn je, gleichzeitig braucht es neue Arbeits- und Planungsmodelle. Das neue Beratungsangebot der processline unterteilt sich daher in drei Leistungsfelder:

  1. Die klassische professionelle Change Management Beratung
  2. Die operative Begleitung
    (Projektmanagement, Projektmanagement Office, Besetzung des Change Teams, interimistische Übernahme von Führungsaufgaben)
  3. Einzelne Beratungsangebote
    (Workshops, Einzelberatung, Coaching, Aus- & Weiterbildung)

Unsere Kunden können flexibel die einzelnen Bausteine aus dem jeweiligen Leistungsangebot wählen und diese ganz nach Ihrem Bedarf zusammenstellen. Selbstverständlich bieten wir alle Leistungen digital an oder auf Wunsch auch vor Ort unter Einhaltung aller Hygienebestimmungen.

Gerne besprechen wir Ihre individuellen Fragestellungen und schauen gemeinsam ob processline Sie bei der Lösung unterstützen kann. Buchen Sie einfach online Ihr Beratungsgespräch mit einem unserer Experten oder rufen Sie uns an unter +49(0)6232 67060-0.

 

processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow zur Vorsitzenden des BDU Fachverbands Change Management gewählt.

Bereits seit 2012 gehört die processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow dem Fachverband Change Management an und wurde im Jahr 2013 Teil des Vorstandsteams neben Sven-Oliver Bemmé (sbc consulting) und dem bisherigen Vorsitzenden Hans-Werner Bormann (WSFB – Beratergruppe Wiesbaden). Beide legen ihre Ämter Ende des Jahres nieder, bleiben dem Fachverband jedoch weiter als Mitglieder erhalten. Neben Jennifer Reckow machen Holger Schlichting (PRAXISFELD GmbH) und Andrea Maurer-Schlangen (CMMaurer GmbH) das neue Vorstandsteam komplett.

Der Fachverband Change Management des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU e.V.) ist das Expertengremium in Deutschland zum Thema Veränderungsmanagement. Dabei steht der fachliche und kollegiale Austausch sowie die Weiterentwicklung und fortwährende Professionalisierung der Beratungsdisziplin Change Management im Vordergrund. Neben zahlreichen Fachpublikationen, wie dem „Change Management Leitfaden für Entscheider“ war der Fachverband auch maßgeblich an der Entwicklung der DIN SPEC 91405 beteiligt, dem Standardwerk im organisationalen Change.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bedanke mich herzlich bei den Fachverbandsmitgliedern, die mir, Andrea Maurer-Schlangen sowie Holger Schlichting mit der Wahl zum neuen Vorstandsteam das Vertrauen ausgesprochen haben. Ebenso gilt mein besonderer Dank Hans-Werner Bormann und Sven-Oliver Bemmé für die langjährige sehr produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Jennifer Reckow.

In Zukunft wird der Fachverband weiter auf die gemeinsame Entwicklung der Disziplin Change Management setzen und einen besonderen Schwerpunkt darauf legen, systemische Beratung als einen Teil von Change Management zu etablieren.

Foto (v.l.n.r.): Sven-Oliver Bemmé, Jörg Murmann (BDU), Andrea Maurer-Schlangen, Hans-Werner Bormann, Jennifer Reckow, Holger Schlichting.

Warum eine erfolgreiche Unternehmenssanierung Change-Kompetenz braucht.

Die Corona Pandemie stellt uns vor eine gesamtwirtschaftliche disruptive Situation für die kein Drehbuch und kein Plan existiert. Entscheidungen in sämtlichen Bereichen der Arbeitswelt und des persönlichen Alltags werden im Krisenmodus und auf kurze Sicht getroffen. Dabei sind Planbarkeit und eine gewisse Kontinuität zentrale Faktoren für die Entwicklung und – gerade jetzt – den Fortbestand von Organisationen.

In einem typischen Krisenverlauf hat die Corona Pandemie mal eben über Nacht die ersten 4 Stufen übersprungen und stellt viele Unternehmen unmittelbar vor eine massive Ertragskrise wenn nicht sogar schon in die drohende Überschuldung. Radikale Änderungen der Strategie, Optimierung der Kosten- und Leistungsparameter und existenzielle Maßnahmen zum Erhalt der Liquidität sind das Gebot der Stunde. Natürlich darf das Tagesgeschäft neben all diesen massiven Bedrohungen und Einschnitten nicht auf der Strecke bleiben und ein Privatleben mit ähnlich extremen Veränderungen will auch noch bewältigt werden. Ganz schön viel auf einmal! Anstehende Veränderungen in allen persönlichen und beruflichen Belangen können bedrohlich wirken und zu lähmenden Zuständen auf personeller und organisationaler Ebene führen.

Betrachten wir die organisationale Ebene aus Change Management Sicht kommen hier die denkbar ungünstigsten Faktoren für erfolgreiche Organisationsveränderungen zusammen:

  • Minimaler Handlungsspielraum – die von den Stakeholdern oder gar einem bestellten Sanierungsgutachter geforderten Maßnahmen sind meist alternativlos
  • Maximaler Handlungsdruck – Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestands müssen jetzt ergriffen werden (Betonung auf müssen UND jetzt!)
  • Maximaler Erfolgsdruck – ein Scheitern der zwingend notwendigen Veränderungen ist keine Option.

Während evolutionärer Wandel „einfach so passiert“, will revolutionärer Wandel geplant, wohl durchdacht und vorbereitet werden. Die derzeit maximal ungünstigen Rahmenbedingungen erschweren eine zielgerichtete Planung und Umsetzung aller erforderlichen Schritte. Und damit leider nicht genug der schlechten Nachrichten: ca. 70% der Veränderungsvorhaben ohne Change Management Begleitung scheitern bzw. verfehlen das Ziel – ein in dieser Situation nicht akzeptables Ergebnis.

Angesichts dieser Bedrohungslage darf man als Geschäftsführer oder Führungskraft durchaus überfordert sein und gerade jetzt empfiehlt sich die Unterstützung durch externe Angebote. Neutrale Instanzen fördern und fordern iterative Reflektionen und ggf. Korrekturen auf dem Weg zurück zu einem stabilen Geschäftsbetrieb.

Wir unterstützen je nach Krisenstadium und unterscheiden dabei grob in vier Ausgangslagen, die sich in unterschiedlichen Herangehensweisen widerspiegeln:

A. IHR UNTERNEHMEN BEFINDET SICH IN EINEM FORTGESCHRITTENEN KRISENSTADIUM.

Tiefgreifende Veränderungen lassen wenig Spielraum. Handlungs- und Erfolgsdruck seitens der Stakeholder sind hoch. Schnelle Teilerfolge (insb. liquiditäts- und ertragsseitig) sind erforderlich, um eine Insolvenz noch abzuwenden. Wir unterstützen Sie mit folgenden Maßnahmen:

1. Kurzfristige, schnelle und bedarfsorientierte Planung einer Restrukturierung:
/
Analyse der aktuellen Situation und der wichtigsten Handlungsbedarfe
/ Entwicklung eines angemessenen Zielbildes
/ Abstimmung der notwendigen Veränderungsmaßnahmen, unter Betrachtung der notwendigen ChangeAspekte, damit diese Veränderung wirkungsvoll und erfolgreich wird

2. Unterstützung bei der Kommunikation mit den entsprechenden Anspruchsgruppen (Stakeholdern).

3. Begleitung bei der Umsetzung der defnierten Maßnahmen mit Sicherstellung der notwendigen Transparenz, damit Sie auch hier immer den notwendigen Durch- und Überblick behalten.

4. Iterative Reflexionsschleifen mit objektiver Außensicht.

IHR MEHRWERT MIT UNS: Kurzfristige Umsetzung der Veränderung unter Berücksichtigung der notwendigen Change Management Aspekte. Lesen Sie hier mehr dazu.

B. WIE A. NUR IST DIE ERTRAGS- BZW. LIQUIDITÄTSLAGE KRITISCHER UND SIE PLANEN EINE SANIERUNG IM SOG. SCHUTZSCHIRMVERFAHREN GEMÄSS §270B INSO. DAS VERFAHREN IST NOCH NICHT ERÖFFNET.

1. Wir erarbeiten zusammen mit Ihnen und dem möglicherweise schon bestellten Sachwalter kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Sanierung.

2. Wir bringen in den Sanierungsplan und die entsprechende Umsetzungsplanung die notwendige Change Management Kompetenz mit ein, zur Vermeidung von:
/ einseitigen Maßnahmenpaketen
/ unnötigen Verzögerungen
/ ungewollten Störungen

3. Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation:
/ extern ggü. Kunden, Gericht, Gläubigern, Shareholdern
/ intern ggü. Betriebsrat, Führungsteam, Mitarbeitenden

IHR MEHRWERT MIT UNS: Ein Sanierungsplan, der aufgrund der integrierten Change Management Aspekte die Chance auf Erfolg nachweislich erhöht. Lesen Sie hier mehr dazu.

C. SIE HABEN DIE SANIERUNG IM SCHUTZSCHIRMVERFAHREN GEM. §270B INSO BEANTRAGT UND BEFINDEN SICH BEREITS IN DER UMSETZUNGSPHASE DER IM SANIERUNGSGUTACHTEN (IDW S6 ODER VERGLEICHBARE) AUFERLEGTEN MASSNAHMEN.

1. Gemeinsam mit Ihnen und im engen Austausch mit den internen wie externen Stakeholdern unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen.

2. Wir unterstützen Sie direkt und individuell in der Kommunikation gegenüber den entsprechenden Anspruchsgruppen (Stakeholdern).

3. Wir stellen sicher, dass die Maßnahmen aus dem Sanierungsplan unter Einbringen professioneller Change Management Kompetenz durchgeführt werden.

4. Wir schaffen Ihnen zu jedem Zeitpunkt die notwendige Transparenz zu den jeweiligen Aktionsschritten.

5. Wir bieten Ihnen iterative Reflexionsschleifen mit objektiver Außensicht.

IHR MEHRWERT MIT UNS: Sie erhöhen mit professioneller Change Management Kompetenz nachweislich die Chance auf Erfolg. Lesen Sie hier mehr dazu.

D. SIE BEFINDEN SICH BEREITS MITTEN IN EINEM VERÄNDERUNGSPROZESS, BENÖTIGEN JEDOCH DEN BLICK VON AUSSEN UND EINE NEUTRALE UND KOMPETENTE REFLEXION.

1. Wir bieten Ihnen iterative Reflexionsschleifen mit objektiver Außensicht.

2. Wir stehen Ihnen flexibel und kurzfristig in dieser schwierigen und anspruchsvollen Zeit vertrauensvoll und professionell zur Seite.

IHR MEHRWERT MIT UNS: Sie integrieren in ihr Veränderungsvorhaben professionelle Change Management Kompetenz und erhalten somit die Möglichkeit, situativ gegenzusteuern bzw. einzugreifen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Change Management unter Corona

In der erfolgreichen Umsetzung liegt der Schlüssel

Sind die Stakeholder von den Restrukturierungsmaßnahmen oder gar der gutachterlichen Fortführungsprognose überzeugt, beginnt für Sie und Ihr Team die eigentliche Arbeit mit der Umsetzungsphase. Wenn der Gutachter Sie nach getaner Arbeit verlässt, wenn Ihre lautesten Stakeholder den maximalen Fokus wieder von Ihnen nehmen, wissen Sie zwar was zu tun ist und bis wann es zu tun ist, aber die Frage nach dem WIE hat bis hierhin niemand beantwortet. Als Geschäftsführer oder Führungskraft ist es nun Ihre Aufgabe erfolgreich durch die kommenden Monate zu führen. Das schaffen Sie nicht alleine und so liegt einer der zentralen Erfolgsfaktoren in der Formierung eines Teams, welches:

  • einen uneingeschränkten und ehrlichen Konsens in der Analyse der aktuellen Situation, dem Zielbild und den dazu erforderlichen Schritten findet
  • geschlossen hinter den Maßnahmen steht und diese vertritt
  • führt statt managt
  • die Fähigkeit besitzt, individuelle Eigeninteressen tatsächlich in den Hintergrund zu stellen
  • es schafft, als Vorbild innerhalb der Belegschaft ausreichend Mitarbeiter zu mobilisieren, um die kritische Masse für den erfolgreichen Wandel zu gewinnen
  • bereit ist, in iterativen Schleifen auch mal eigene Ideen nachträglich als nicht zieldienlich zu verwerfen und neue Ansätze zu suchen

Gerade der letzte Punkt scheitert ohne Begleitung oftmals und bedarf des Blicks von außen durch erfahrene Organisationsentwickler. Sie und Ihre Führungskräfte sind es gewohnt Entscheidungen unter Unsicherheiten zu treffen, das „ist schon immer so gewesen“. Dabei werden gewisse Ereignisse mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und einem Preis oder einer Belohnung versehen, und schon ist klar, welche Entscheidung zu treffen ist. Heute gilt das natürlich auch noch, jedoch sind die Unsicherheiten unter denen Sie Ihre Annahmen treffen ungleich höher als noch vor der Krise. Es bedarf daher einer sehr entscheidenden Veränderung in vielen mentalen Modellen von Organisationen: Ein andauerndes sich selbst hinterfragen des Managements und eine Fehlerkultur, die es erlaubt, getroffene Managemententscheidungen in kürzester Zeit wieder für völlig untauglich zu erachten.

Unterstützung durch externes Change Management hilft bei der Selbstreflexion, bei der Förderung der besagten Fehlerkultur und bei der Kommunikation all dessen in die jeweiligen Adressatengruppen. Ob interne Stakeholder wie Ihre Mitarbeiter, oder externe wie Ihre Aktionäre, Eigentümer oder Gläubiger, die Erwartungshaltung an Sie als Geschäftsführer oder Führungskraft sind hoch, erst recht in Krisenzeiten. Und das alles soll gelingen, während jeder in Ihrem Team in seiner ganz individuellen Art und Weise in einer unüberschaubaren Bedrohungslage steckt.  Genau hier liegt jedoch das größte Potenzial zu scheitern bzw. auch der Schlüssel zum Erfolg. Wer das erkennt, hat auch in dieser prekären Lage eine echte Zukunftsperspektive.

Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Beratungsgespräch

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, welche Fragen Sie bewegen: Gemeinsam besprechen wir Ihre Lage und alle Rahmenbedingungen. Beim ersten Gespräch mit einem processline Berater entstehen für Sie keine Kosten!

Wir sind für Sie da, ob am Telefon: +49(0)6232 67060-0 oder via E-Mail: contact@processline.de oder buchen Sie Ihr Beratungsgespräch direkt online.

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